Grand Hôtel des Iles Borromées, Stresa

Im September 1918 wurde ein 19-jähriger amerikanischer Soldat in den Schützengräben verwundet und verbrachte seine Genesung in Stresa. Dieser Junge heisst Ernest Hemingway und, fasziniert von der Schönheit des Lago Maggiore, liess er einen Teil seines Romans A Farewell to Arms – A Farewell to Arms, 1929 – dort spielen und machte das Grand Hôtel des Iles Borromées auf der ganzen Welt berühmt.

Es ist nur eine der vielen Verbindungen mit der Geschichte, die die Legende des grossen Hotels begründet haben, das 1863 eingeweiht wurde.

Mit der Eröffnung des Simplon-Eisenbahntunnels wurde Stresa zu einem privilegierten Reiseziel für den Elite-Tourismus Europas und wurde 1919 in die sechste Route des Orient-Express aufgenommen: die Route, die von London über Italien über Mailand, Venedig und Triest nach Istanbul führt.

Der Simplon Orient Express wurde bald zur erfolgreichsten Route und der Ausstieg in Des Iles bescherte wohlhabenden Reisenden den ersten eindrucksvollen Eindruck von Bel Paese.

In seiner mehr als anderthalb Jahrhunderte langen Geschichte ist es dem Hôtel des Iles Borromeés gelungen, das Konzept der Eleganz an die Entwicklung der Zeit und des Geschmacks anzupassen, ohne seinen unnachahmlichen Jugendstil zu verfälschen.

Das neue Spa wurde 2022 eingeweiht und bietet Wellnessprogramme, Saunen, türkische Bäder, Salzräume sowie Innen- und Aussenpools und Hydromassagewannen, die alle mit der integrierten Abdichtung der Drytech-Wanne ausgestattet sind.

Die Baugeschwindigkeit des Drytech-Systems ermöglichte es der Firma Bellani aus Arona, die Abdichtungsarbeiten aus dem Arbeitskalender zu streichen und die neue Struktur rechtzeitig zur Eröffnung der grossen Saison zu liefern.

Drytech Engineering entwarf auch die Lösung für ein sensibles Strukturdetail wie den Durchgang zwischen Innen- und Aussenschwimmbecken, der je nach Jahreszeit erheblichen Temperaturschwankungen unterliegt.

Projekt: Architekt Statilio Ubiali, Verdellino

Struktur: Ing. Marco Danioni, Dormelletto / Ing. Carlo Sammartini, Cassano Magnago

Prüfung: Architekt Alberto Marzaro, Mercallo

Bau: Bellani, Arona

Drytech Wanne: 2’850 m2