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Bauherr Infrastrutture Lombarde, Mailand
Arkitekt Eng. A. Bortolazzi Consulting, Ferrara
Ingenieur Eng. Franco Mola, Milano
Bauunternehmer Consorzio SANCO, Como
Abdichtung Drytech North Italy, San Fermo d/B COMO
Drytech Wanne 60'000 m²
S.ANNA - KRANKENHAUS, COMO / Das neue S.Anna - Krankenhaus in Como erstreckt sich über 60'000 Quadratmeter Grundfläche im Süden der Stadt und liegt weniger als einen Kilometer entfernt vom Firmensitz Drytech Italia in San Fermo della Battaglia.

Die Einweihung des Baus ist für 2010 geplant, vier Jahre nach Baubeginn. Das Polyklinikum für Como und Umland wurde von Ing. Mola geplant, die Ausführung wurde dem Baukonsortium SANCO übertragen. Das Gebäude hat zwei Untergeschosse, die 2 Meter drückendem Grundwasser ausgesetzt sind. Dort befinden sich auch die OP-Säle.

Die Abdichtung erfolgte mit dem System Weisse Wanne von Drytech. Dadurch konnte, angesichts der konstruktiven und organisatorischen Vorzüge, die das System bietet, umgerechnet auf das Bauvorhaben insgesamt erheblich Bauzeit eingespart werden.

Die erforderlichen Bauarbeiten für das System Weisse Wanne laufen nämlich parallel zu anderen Arbeiten auf der Baustelle und deshalb konnte der Posten Abdichtung faktisch aus dem Zeitplan gestrichen werden. Hinzu kommt, dass der zuständige Techniker von Drytech die Arbeiten in Funktion zu den anderen Gewerken planen und abstimmen kann - Armierung, Betonieren, etc., die somit nicht mehr von den Abdichtungsarbeiten abhängig sind.

Um das Gewicht des Bauwerks aufzufangen, wurde der Baugrund mit ca. 4000 Stahlbetonpfeilern verfestigt, die 20 bis 30 Meter in die Tiefe gehen. Die Pfeiler wurden in Röhren betoniert, die durch Mikroexplosion in den Boden gerammt wurden (rechts, siehe Fotos).

Dann wurde das DRYset-Programm durchgezogen, um die Weisse Wanne zu erstellen (Fotos links). Die Elemente des DRYset-Programms haben vor allem den Zweck, das DRYflex-Harz schneller und kapillar zu verteilen, das, zusammen mit dem wasserdichten Beton, ausschlaggebend für die Abdichtung der unterirdisch gelegenen Bauteile ist.

Die Durchbrüche wurden mit DRYset-Hülsen vorbereitet. Die 50 bis 100 cm starke Bodenplatte wurde mit DRYset-Sollrisselementen (EFP) in Betonieretappen unterteilt. Dank dieser Elemente können die Techniker von Drytech die Schwundrisse gezielt kontrollieren, die sich nämlich dort bilden, wo die EFP verlegt sind. Diese Risse werden anschliessend durch Injektion von DRYflex-Harz bequem abgedichtet. Die EFP fungieren zudem als Schalung: dies spart zusätzlich Zeit, weil anschliessend nicht mehr ausgeschalt werden muss.

An den Anschlussstellen zwischen Bodenplatte und Wänden wurde der DRYset-Kanal zwischen die heraus stehenden Armierungseisen verlegt. Der Techniker von Drytech spricht sich mit den Arbeitern ab, die die Bewehrung einbringen, damit diese Arbeiten nicht durch Drytech beeinträchtigt werden.
Auch in diesem Fall wird nach dem Betonieren in den Kanal injiziert, wodurch die Fuge über die gesamte Breite im fertigen Bauteil abgedichtet wird. Dadurch entsteht eine 140 cm starke wasserdichte Barriere: so breit, wie das Bauteil aus wasserdichtem Beton einschliesslich der mit Harz gesättigten Fuge ist.

Die Fotosequenz auf der Seite rechts zeigt, wie das EFP in die 140 cm starke Wand eingelegt wird. Anhand der Sollrissplanung in der Wand wird deutlich, wie stark sich das System Weisse Wanne auf den Baufortschritt auswirkt. Dank der EFP ist es nicht mehr nötig, die Betonieretappen auf 8-10 Meter zu begrenzen, um Schwundrisse zu vermeiden, darauf zu warten, dass der Beton abbindet, auszuschalen und für die nächste Betonieretappe neu zu schalen und hinterher die Fuge trotzdem abdichten zu müssen.

Durch die Sollrisselemente von Drytech bilden sich die Schwundrisse an ganz bestimmten Stellen. Demzufolge ist die Länge der Betonieretappen nicht mehr konstruktiv begrenzt, sondern hängt einzig und allein von der Baustellenkapazität ab: verfügbare Schalungen und Kubikmeter Beton pro Tag.

Bei Bedarf wird das eigentliche EFP (orange) durch Kompensationsplatten (hellblau) ergänzt, die für den richtigen Sitz der Sollrisselemente beim Betonieren zwischen den Armierungseisen sorgen.

Auf der Mitte der Seite sind eine Ansicht der Wand und ein Detail der Anschlussfuge zwischen Bodenplatte und Wand zu sehen, die noch nicht mit Abdichtungsharz injiziert ist. Sehr gut zu erkennen ist das Wasser, das an der Fuge und an einem der Sollrisselemente in der Bodenplatte durchsickert. Auch die Injektionsröhren am Kananal und am EFP sind ersichtlich, in die nach dem Abbinden des Betons injiziert wird.

Diesbezüglich ist hervor zu heben, dass das Abdichtungssystem von innen zugänglich ist, was bedeutet, dass nachträgliches Abdichten möglich ist und zerstörungsfrei erfolgen kann.
Die Weisse Wanne von Drytech ist als durchgehendes Bauteil aus wasserdichtem Beton ausgeführt und deshalb leicht von innen aus zugänglich. Eventuelle spätere Instandhaltungsmassnahmen beschränken sich auf schnelles, gezieltes Injizieren, ohne das Bauteil abreissen oder Erdreich ausheben zu müssen und vor allem, ohne die normale Nutzung der Räume zu beeinträchtigen.
Zudem tritt das Wasser genau an den Stellen an die Oberfläche, an denen es tatsächlich von aussen einsickert und deshalb erfolgt die nachträgliche Abdichtung gezielt und präzise.

Die reelle Umsetzung von Instandhaltungsmassnahmen und der entsprechende zu erwartende Aufwand dabei sind wichtige Aspekte, die Planer und Bauunternehmer bei der Wahl des Abdichtungssystems berücksichtigen müssen.
Diesen Vorzügen des Systems Weisse Wanne Drytech kommt die bis zu zehnjährige Versicherungsgarantie hinzu, die Drytech bieten kann, weil die Firma der einzige Ansprechpartner und allein verantwortlich für das gesamte Abdichtungssystem ist, angefangen bei der Planungsphase. Das bedeutet, der Planer ist von jeglicher Haftung für die Abdichtung des Bauwerks gegen den Boden freigestellt.

Drytech®

Drytech® ist der Ansprechpartner für Architekten, Bauingenieure, Bauunternehmer, Immobilienagenturen und Behörden, wenn es um Abdichtung geht.

Seit 1963 beschäftigt sich Drytech® ausschliesslich mit Bauwerksabdichtung und Sanierungen auf Baustellen in ganz Europa.


Contact

Drytech International
+41 91 960 23 40
info@drytech.ch